Samstag, 21. Juli 2012

Sommerlektüre

Da ja nun der Sommer vor der Tür steht, wollte ich die Gelegenheit nutzen, um eine handvoll Bücher vorzustellen, die ich während meines letzten Sommers gelesen habe. Einige dieser Bücher haben mich sehr nachdenklich gestimmt, andere wiederum waren wie eine Reise und so spannend und lustig, dass mir heute noch ein Lächeln über mein Gesicht huscht, wenn ich daran zurückdenke. Hiermit wünsche ich schon einmal allen einen schönen Sommer, viele tolle Erlebnisse und jede Menge Spaß.

Jodi Picoult: Neunzehn Minuten

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Lacy Houghton hat es eilig. Soeben hat sie erfahren, dass es an der High School ihres Sohnes Peter im beschaulichen Sterling in New Hampshire ein Massaker gegeben haben soll. Ein Amokläufer hat zehn Schülerinnen und Schüler in den Tod gerissen. Jetzt will Lacy wissen, ob Peter eines der Opfer ist. Als ein Mädchen seinen Namen nennt, fragt sie, wo sie Peter Houghton finden kann. Und das Mädchen antwortet: „Er ist der, der schießt“. Für Lacy Houghton bricht eine Welt zusammen. Ebenso wie für den Rest des Ortes -- und für Josie Cormier, die die Bluttat im Unterschied zu ihrem Freund Matt überlebt hat. In der Kindheit hat Josie die schützende Hand über Peter gehalten, wenn er in der Vorschule wieder einmal von seinen Kameraden gepiesackt wurde. Sie wäre eine perfekte Zeugin. Aber sie kann sich, wie sie sagt, an nichts erinnern...


Anna Koch ; Axel Lilienblum: Du hast mich auf dem Balkon vergessen


Rowohlt:
Die SMS der letzten Nacht ist nicht wie jede andere Kurznachricht. Sie ist unverblümt, voller Emotionen, manchmal hieroglyphisch – und häufig an den Falschen adressiert.
Sie erzählt von Liebe, Lust und Übelkeit, von fremden Betten und frischen Brötchen und dem mitunter harten Aufschlag in der Realität am nächsten Morgen. Eines haben aber alle hier versammelten SMS gemein: Sie sind äußerst unterhaltsam.



Janne Teller: Nichts 

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Als der 14-jährige Pierre Anthon seine Klasse mit den Worten verlässt »Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun«, stehen seine Mitschüler unter Schock. Denn kann es wirklich sein, dass nichts eine Bedeutung hat? Nicht die erste Liebe? Nicht das Lernen in der Schule? Nicht das Elternhaus, die Geschwister, der Glaube an Gott oder das eigene Land? Gemeinsam wollen die Schüler dem aufsässigen Pierre Anthon das Gegenteil beweisen und sammeln auf einem Berg der Bedeutung alles, was ihnen lieb und teuer ist. Doch was harmlos beginnt, wird bald zu einem Experiment, in dem es kein Halt und keine Grenzen mehr gibt – als selbst Tiere geopfert werden, ein Finger und die Unschuld eines Mädchens ... 


Walter Moers: Rumo & Die Wunder im Dunkeln 


Bücher.de:
Rumo der Wolpertinger aus Walter Moers Bestseller "Die 13 1/2 Leben des Käpt n Blaubär" macht sich selbständig und geht seinen Weg: Wie er kämpfen und lieben lernt, Feinde besiegt, Freunde gewinnt und das Böse kennenlernt und wie er schließlich auszieht, um das größte Abenteuer seines Lebens zu bestehen, davon erzählt dieser spannende, ergreifende und komische Roman von Walter Moers. "Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen." Professor Doktor Abdul Nachtigaller



Mo Hayder: Der Vogelmann 

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Als Detective Inspector Jack Caffery nach durchzechter Nacht seinen Rausch ausschlafen will, klingelt das Telefon: Auf einem Brachgelände in der Nähe der Themse wurden die Leichen von fünf Frauen gefunden. Die Obduktion ergibt, daß Caffery und seine Kollegen es mit einem Serienkiller zu tun haben, den sie den „Vogelmann“ nennen. Vier der fünf Opfer, so zeigen erste Ermittlungen, waren drogenabhängige Prostituierte, die niemand vermißte. Und ihr Mörder scheint schon bald gefaßt: Für Cafferys Kollegen Diamond ist klar, daß ein schwarzer Drogendealer die Frauen auf dem Gewissen hat, Polizei und Bevölkerung können aufatmen. Doch Caffery verfolgt eine ganz andere Spur. Gegen den Widerstand seiner Vorgesetzten und obendrein im Kampf mit privaten Problemen ermittelt er weiter. Erinnerungen aus der Kindheit holen ihn ein, Erinnerungen an seinen Bruder, der eines Tages beim Spielen spurlos verschwand und möglicherweise ermordet wurde. Obwohl die beiden Fälle offenbar nichts miteinander zu tun haben, kann Caffery den Gedanken an die damaligen Ereignisse nicht mehr abschütteln. Seine Suche nach dem mysteriösen „Vogelmann“ führt ihn schließlich in das Dog and Bell, ein Pub, in dem die Opfer ihre Freier suchten. Hier lernt Caffery auch die Malerin Becky kennen, die Bilder von den Mädchen im Dog and Bell malt. Caffery ist schon bald von Becky fasziniert, und sie ist es auch, die ihn auf die Fährte des Mörders bringt. Doch dann fehlt von Becky plötzlich jede Spur...

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Kommentare:

  1. Oyoyoy, das erste hast du mir ja ganz verschwiegen, alle anderen sind wunderbar, ja :D

    *anditsch*

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  2. Also, ich glaub, ich würd gern "19 Minuten" und "Nichts" lesen. Harte Lektüre, sicher, aber bestimmt toll!
    Das SMS-Buch kenn ich schon, höhöhö. :P

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  3. Na, wenn das mal nicht wieder eine schöne Idee von die war :)

    Dankeschön, da hab ich doch direkt neues für meine Liste! Denn ich möchte - so hart es sich auch anhört, da geb ich Annalein absolut Recht - unbedingt "Neunzehn Minuten" lesen. Vielleicht auch "Nichts", aber da bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    "Der Vogelmann" überzeugt mich jetzt auf Anhieb nicht soooo sehr und das SMS Buch habe ich zwar nicht von vorne bis hinten durchgelesen, aber ein bisschen kenne ich das. Für zwischendurch auf alle Fälle ganz cool :D

    Rumo muss ich ja sowieso noch lesen, wie du weißt xD

    Danke für den sommerlichen Beitrag und wenn wir schon dabei sind:

    Dir auch einen ganz wunderherrlich schönen Sommer, lieber Pit :]

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